Kritiken


Bayreuther Festspiele

Tannhäuser
"Ricarda Merbeth gab eine ganz ausgezeichnete, strahlende und intensive Elisabeth."
(Wiener Zeitung)

"Ricarda Merbeth ist seit drei Jahren in Wien engagiert, und hat sich auf mittleren Bühnen im jugendlich-dramatischen Fach bereits erfolgreich ausprobiert und hier eine lyrisch beseelte, unverbrauchte Elisabeth gesungen. Sie dürfte zu einer führenden Vertreterin dieses Faches heranwachsen."
(Das Opernglas)

"Ricarda Merbeth als Elisabeth gewinnt ebenfalls durch lyrische Tiefe des Ausdrucks, in der Dramatik durch großen Farbreichtum. Im Gebet bezauberte ihr warmes Timbre."
(Rhein-Neckar-Zeitung)

"Bewegend auch die Elisabeth Ricarda Merbeths. Die Ehrlichkeit, die Innigkeit ihres Singens verlieh der Hallenarie, dem Dialog mit Tannhäuser und vor allem dem in entrückter Schlichtheit strömenden Gebet die Dimension berührender Größe."
(Die Presse)

"Ricarda Merbeth begeisterte als stimmlich glutvolle, leidenschaftliche Elisabeth."
(Neue Osnabrücker Zeitung)

"Wie ein glockenheller Gegenpart wirkt der Sopran von Ricarda Merbeth als Elisabeth. Sie macht hörbar, welche Freuden und welche verzweiflung sie beflügeln und erschüttern."
(Heilbronner Stimme)

"Ricarda Merbeth ist in die Rolle der starken Frau, die in ihren Geliebten gegen die gesamte Wartburggesellschaft verteidigt, ja, sogar den Verdacht erweckt, dass sie auf diese Gelegenheit gewartet hat, um sich endlich zu Tannhäuser bekennen zu dürfen, vollends hineingewachsen. Wie dieses enorme Bühnentalent sich mit Riesensprüngen stimmlich entwickelt und sich mit jeder darzustellenden Figur lückenlos identifiziert, verdient Bewunderung. Mit raumfüllendem Sopran, perfekter Diktion und entsprechend packendem Ausdruck wird sie zur Zentralfigur des 2. und 3. Aktes. Sie schlägt die Brücke von der romantisch-schwärmerischen Jungfrau zur reifen, mit hochdramatischer Intensität sich opfernden Heroine."
(Der neue Merker)


Nationaltheater Weimar

Margarete
"Einzig Ricarda Merbeth als Margarete rettet den Abend schon darstellerisch. Ihre wandelbare Stimme verkörpert abwechselnd in sich gekehrte Melancholie, jubelnde Freude, pralle Lebenslust."
(Weimarer Tageszeitung)

"Ricarda Merbeth dringt tief in die Mädchenseele vor. Ihre Margarete wird zu einem offenen Buch weiblicher Psyche, und dabei singt sie mit einer mühelosen Natürlichkeit, die ihresgleichen sucht, einfach herrlich."
(Weimarer Tageszeitung)


Theater der Landeshauptstadt Magdeburg

Das Liebesverbot
"Von der wunderschönen Stimme der Ricarda Merbeth als Isabella kann man jedenfalls nur begeistert sein, so zart wie stimmkräftig gestaltet sie, die Partie der Novize von Palermo."
(Das Opernglas)

Der Freischütz
" Es spricht für diese Inszenierung, dass man alles dies musikalisch und im Spiel auf der Bühne miterlebt, mitfühlt. Dies zeigte Ricarda Merbeth als Agathe auf eindrucksvolle Weise. In Ihre Große Arie Wie nahte mir der Schlummer gelingt ihr eine beeindruckende musikdramatische Schilderung der seelischen Befindlichkeit ihre Figur, die sich in extremen Situationen befindet."
(Magdeburger Volkstimme)

Eugen Onegin
"Die junge Ricarda Merbeth war eine Tatjana, wie sich Tschaikowski wohl gewünscht hat, als er sein Werk Konservatoriumsstudenten zur Uraufführung übergab. Die aufstrebende, begabte Sängerin schaffte es, die Briefszene trotz aller Verlockungen nicht zur theatralischen Solonummer für eine Primadonna zu gestalten, sondern bei aller Dramatik, die Mädchenhaftigkeit der Figur und die Intimität der nächtlichen Einsamkeit im stillen Hause zu gewähren."
(Magdeburger Volksstimme)

Meistersinger von Nürnberg
"Die Entdeckung des Abends aber ist Ricarda Merbeth aus dem Magdeburger Hausensemble, die als Eva eine wunderbar in sich abgerundete, leuchtend klare Stimme hören läßt. Leicht, ohne Druck, flüssig und flexibel überstrahlt sie die Ensembles."
(Braunschweiger Kurier)


Wiener Konzerthaus, Wiener Philharmoniker, Thielemann

"Das Solistenquartet Ricarda Merbeth, Birgit Remmert, Michael Schade, Franz-Josef Selig war auf hohem Niveau ausgewogen."
(Wiener Zeitung)

"Als Solisten begeisterten Ricarda Merbeth und Michael Schade."
(Kronenzeitung)

"...Ricarda Merbeth vertritt ihre Sopranpartie sehr gut. "
(Der neue Merker)


Wiener Musikverein, Welser- Möst, Cleveland Orchestra

War Requiem
"Immerhin war das War Requiem das erste werk, das Welser- Möst als chef in Cleveland mit seinem Orchester einstudierte. Unterstützt von einem kaum noch zu überbietenden Solistenterzett: Ricarda Merbeth, Michael Schade, und Thomas Hampson."
(Der Standard)

"Auch die SolistInnen sind ideal. Ricarda Merbeths Sopran Überstrahlt alles."
(Wiener Zeitung)

"...Ricarda Merbeth, die ohne Probe eingesprungen war, agierte höchtst souverän."
(Kurier)

"...die spontan eingesprungene Sopranistin Ricarda Merbeth bewies allergrößtes Verständnis für diese wunderbare Partitur und hat besonderen Applaus verdient."
(Kronenzeitung)

War Requier- Möst, Clevelem
"...in den glockenreinen Phrasen Ricarda Merbeths, die über Nacht eingesprungen war und die Sopranpartie sang, als wäre das nicht ihre Debüt, sondern lange gut geübte Praxis."
(Die Presse)


Wiener Musikverein, Wiener Symphoniker, Gerd Albrecht

"- vor allem dank orchestralem Überschwang und einer Ricarda Merbeth, die mit ihrem Kraftvollen, zugleich himmlich klaren Sopran zeigt, wo Gott wohnt."
(Wiener Zeitung)


Wiener Staatsoper

Daphne
"Großer Erfolg für Sängerin Ricarda Merbeth als Daphne in Wien. Als tiefenpsychologisches Seelendrama hat Regisseur Nicolas Joel an der Wiener Staatsoper Richard Strauss´selten gespieltes Spätwerk "Daphne" inszeniert. Die Premiere am Sonntagabend geriet zu einem großen Erfolg für die in Chemnitz geborene Sängerin Ricarda Merbeth.Das Premierenpublikum und die ersten Kritiken schwärmten von einem "Sängerfest"
(Wien dpa)

"Ein Musikalischer Triumph in der Wiener Staatsoper. SPITZENSÄNGER: Die Besetzung ist erstklassig. Ricarda Merbeth, von Opernchef Ioan Holender sanft zur ersten Titelrolle aufgebaut, rechtfertigt dieses Vertrauen. Sie singt die Daphne mit leichtigkeit in der Höhe, luftig in den Koloraturen, dramatisch in ihren Ausbrüchen und glaubhaft in der Darstellung. Ein gutes Rollendebut."
(Kurier)

"Eine ideale Besetzung ist Ricarda Merbeth in der Titelpartie. Die Sängerin spielt das Verletzliche, das Verstörte, Sehnsüchtige der Figur eindringlich heraus, vermag ihren kräftigen, klangvollen und präzis deklamierenden Sopran so fein zu differenzieren, daß die vokalen Perspektiven der Partie zwischen ätherischem Silberklang und dramatischem Ausbruch plastisch hervortreten."
(Frankfurter allgemeine Zeitung)

"Im Mittelpunkt Ricarda Merbeth: eine Daphne voll noblem, geschmeidigem Schönklang, voll mädchenhaftem Aufgeregtsein und jubelnder Freude im Timbre; und besonders im Schlussgesang entfaltet sie als Stimme des Baumes wunderbar sanfte Töne, Innigkeit, einen Zaubergesang, der alles entrückt."
(kronenzeitung)

"Ricarda Merbeth vermochte sich mit der Daphne im Strauss-Himmel zu etablieren. Mit aufblühendem Silberglanz in der Höhe, die triumphierend über das strahlende Orchester dringt. Dazu kommt eine kluge Gestaltung, welche die introvertierten Züge der Partie herausarbeitet, ohne an Gefühl einzubüßen, und - nicht zuletzt - eine vorzügliche Technik, die jede Gesangslinie auf das bestmögliche nachzuvollziehen weiß. Auf andere Strauss-Partien (Ariadne, Kaiserin) kann man gespannt sein. Mit Frau Merbeth singt jetzt wieder eine Sängerin des Zwischenfachs (wie die Teschemecher, oder die Reining) diese Rolle. "
(Der neue Merker)

"Perfekte Titelgestalt: Ricarda Merbeth ist die Daphne par excellence. Schon auf der Chaiselongue im Prunkraum der Münchner Stuckvilla, die das szenische Team zum Ausgangspunkt des Geschehens macht, wirkt sie weltabgewandt, starr, als bahnte sich die vegetative Metamorphose schon vom Beginn weg an. Anders als ihr makelloser Sopran, der auch nach ihrer raffiniert vollzogenen Verwandlung wie in jeder Phase der Handlung menschlich und beseelt klingt."
(Der Standard)

"Ricarda Merbeth ist eine herrliche Daphne, findet von den leichten, perlenden Koloraturgirlanden des sehnsüchtigen Naturmonologs zu weichen, dann auch dramatisch verdichteten melodischen Linien."
(Die Presse)

"Ricarda Merbeth bewegt ihr Publikum vom ersten bis zum letzten Ton, führt ihren expressiven Sopran in schwindelerregende Höhen."
(Wiener Zeitung)

"Ricarda Merbeth gestaltet nicht nur sängerisch mit großer Intensität, sondern auch darstellerisch beeindruckt die Sängerin durch leidenschaftliches Spiel. Höhepunkt der Aufführung ist die koloraturverzierte, lyrisch-dramatische Klage der Daphne und die zauberhafte Verwandlung der Daphne. 20 minütige Ovationen nach der Premiere. "
(Magdeburger Volksstimme)

"Ricarda Merbeth ist die Daphne, entfaltet ihren Sopran mehr und mehr von den zarten, ätherischen Koloraturen-Girlanden bis zur äußersten dramatischen Eruption, zu Recht umjubelt. das Haus ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein Fest."
(Die Presse)

"Mit unermüdlicher Kraft und Reinheit in der Stimme, klar und wunderschön ersang sich Merbeth die anstrengende Partie der Daphne, wechselte scheinbar mühelos zwischen Seligkeit und Drama und holte sich verdiente Bravos ab."
(Wien APA)

"Nicht nur in der effektvollen Schlußszene gestaltet die Sopranistin Ricarda Merbeth ganz meisterhaft diese Partie. Mit ihrer Interpretation müssen wir nun nicht mehr den Darstellungen von Hilde Güden, Lucia Popp oder Maria Reining nachtrauern. "
(Der neue Merker)

"Die Daphne ist die bisher stärkste Leistung von Ricarda Merbeth. Ihre Stimme passt genau, sie kann die großen Bögen singen, die Stimme entfalten und voll erblühen lassen. Eine vorzügliche Leistung vom ersten bis zum letzten Ton."
(Der neue Merker)

Die Zauberflöte
"Seine kongeniale Pamina war Ricarda Merbeth. Sie konnte mit einem runden klangschönen, bestens geführten Sopran überzeugen. Ein bißchen "Heroine steht diesem bezaubernden Bildnis" sehr gut zu Gesicht!"
(Der neue Merker)

"Ricarda Merbeth war eine sehr schönstimmige Pamina, die ihre Rolle mit großer Wärme interpretierte. Sie passte auch sehr schön zu ihrem Tamino."
(Der neue Merker)

Don Giovanni
"Eine glänzende Debütantin Ricarda Merbeth (Donna Anna)."
(Kurier)

Elektra
"...als wunderbar lyrischer Gegenpart: Ricarda Merbeth."
(Wiener Zeitung)

"An solchen Abenden erweist der Wiener Staatsoper Kräfte die kein anderes Haus der Welt mobilisieren kann..., dazu Ricarda Merbeth: Atemberaubend."
(Bühne)

"Mit Richard Strauss´ Elektra bewies die Wiener Staatsoper, dass sie als eines der führenden Opernhäuser der Welt gilt. Exemplarisch war die Besetzung:...,z.B. Ricarda Merbeth als wissende Chrysothemis."
(Kurier)

Götterdämmerung
"Auffällig die klare Sopranstimme von Ricarda Merbeth (Gutrune), die auch das wohltönende Nornenterzett anführte."
(Die Presse)

"Ricarda Merbeth hat da keine Defizite zu beklagen. Ihre fabelhafte Erscheinung harmoniert mit dem beseelten Gesang bestens."
(Wiener Zeitung)

"Eine nicht nur sehr attraktive, sondern auch stimmlich präsente und ihre zweite Rolle mit Würde tragende Gutrune ist Ricarda Merbeth."
(Kurier)

Le nozze di Figaro
"Stets routiniert strahlt Ricarda Merbeth als erprobte, tapfer leidende Gräfin."
(Kurier)

"Gut unterhielt auch das Ensemble: Ricarda Merbeth als Gräfin Almaviva ging ihre Arien eher episch , dann wieder ungeduldig an."
(Der Standard)

Meistersinger von Nürnberg
"Ricarda Merbeth bewährte sich mit ihrem Talent, in jede Rolle zu schlüpfen, als wär´s ein Stück von ihr. Auch gesanglich bereitete die Partie ihr keinerlei Probleme."
(Kurier)

Tannhäuser
"...so bekam Ricarda Merbeth die Chance, die Elisabeth vor ihrem Bayreuth-Debut auszuprobieren. Sie tat es in bestechender Textdeutlichkeit und ansprechender Vokalleistung."
(Die Presse)

"...erfreulich, daß auch die Rollendebutanten mit herausragende Leistungen punkten konnten. Zuvorderst wären da Ricarda Merbeth als Elisabeth zu nennen. Der in der Vergangenheit durch ihre Vielseitigkeit aufgefallenen Merbeth gelingt in der Partie des aufopferungs-bereiten Unschuldsengels ihr bisher vermutlich bester Auftritt."
(Wiener Zeitung)

"Erfreulich Ricarda Merbeths Debüt: eine temperamentsvolle, in der Hallen-arie leidenschaftliche Elisabeth mit hell leuchtendem Sopranmaterial und schöner Höhe."
(Kronenzeitung)